So, 17. Dezember 2017

Kapitänsfrage

27.06.2008 17:13

Kienzl als heißester Kandidat für Sturm-Führung

Wer wird nach dem Abgang von Jürgen Säumel neuer Sturm-Kapitän? "Das ist noch nicht definitiv, am Wochenende gebe ich die Entscheidung bekannt", kommt's von Coach Franco Foda knapp. Die besten Karten dabei dürfte aber Mario Kienzl (links im Bild) haben. Mario Haas, Samir Muratovic und eben Kienzl sind die Kandidaten auf die Kapitänsschleife.

Wobei Haas abwinkt und seinen Namensvetter pusht. "Das ist ein Job für ihn..." Kienzl: "Es wär natürlich eine große Ehre, ich bin ja seit kleinauf Sturm-Fan. Aber noch ist nichts entschieden."

Es wäre jedenfalls die Krönung nach einem tollen Jahr für den Mittelfeldmotor, der erst im vergangenen September den Sprung in Fodas Stammelf schaffte: "Ich war zwar ein Spätzünder, aber ich hab immer gewusst, dass ich fußballerisch mithalten kann. Daher hab ich nie mit einem Wechsel geflirtet. Jetzt bin ich auch körperlich viel stärker", so der 24-Jährige, der kurz vor einer Vertragsverlängerung steht. "Wir sind uns einig, offen ist nur noch, ob ich bis 2011 oder 2012 verlängere."

Zwangspause für Neo-Kapfenberger
Die Bundesliga-Vorbereitung geht in ihre heiße Phase - am 8. Juli dann startet die Bundesliga mit dem Knaller Sturm gegen Rapid in die neue Saison. Einen Tag später geht's auch für Kapfenberg los. Allerdings muss der Aufsteiger beim Start gegen den LASK zwei Neuzugänge vorgeben. Bei Gratkorn war er der unumstrittene Abwehrchef - im Alter von "zarten" 30 Jahren hat er nun den Sprung in die Bundesliga geschafft. Mit dem Debüt in der höchsten Spielklasse muss sich Andreas Rauscher aber noch gedulden. Wegen eines Bandscheibenvorfalls im vierten und fünften Halswirbel muss der Grazer im Fekete-Stadion einsam seine Runden drehen, anstatt gemeinsam mit Liendl & Co. unter Werner Gregoritsch zu schwitzen.

"Unser Teamarzt hat mir strengstes Kopfballverbot erteilt - leider kann mir niemand sagen, wie lange ich beim Mannschaftstraining aussetzen muss", sagt Rauscher. Klarheit soll ein Besuch bei einem Spezialisten bringen - "aber vier bis sechs Wochen wird's schon dauern", befürchtet der Hobby-Musiker (spielte früher jahrelang mit Hannes Toth in einer Band).

"Der Saisonauftakt kommt für ihn zu früh - aber wir sind zuversichtlich, dass er relativ bald wieder fit wird", so KSV-Manager "Mucki" Wieger. Gleiches gilt für Boris Hüttenbrenner, der nach seiner Meniskus-Operation wieder ins Lauftraining einstieg.

Friday fiel durch
Keine Neuigkeiten gibt's von der Transferfront: "Wir haben 28 Spieler im Kader und werden nur noch aktiv, wenn wir einen Stürmer finden, der uns weiterhilft", stellt Wieger klar. Testpilot Friday fällt nicht in diese Kategorie...

von Burghard Enzinger und Marcus Stoimaier, "Steirerkrone"

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