Neue Gesetze oder Verschärfungen bestehender Gesetze betreffen immer nur gesetzestreue Bürger. Verbrecher oder auch nur Gauner oder Angeber mit Waffen kümmern sich bekanntlich nicht um gesetzliche Vorschriften. Das sollte auch ein Innenminister wissen. Wenn er also Waffen im öffentlichen Raum verbieten lässt, auch wenn Ausnahmen wie für Jagd, Schießsport oder auch Jausenmesser vorgesehen werden, ist das nur eine Augenauswischerei, wenn nicht eine Art Wahlkampfthema, um der Bevölkerung vorzumachen, dass der Innenminister der Regierung ja etwas für sie tut. Es würde genügen, mit Verordnungen der Polizei die Möglichkeit zu geben, verdächtige Personen zu durchsuchen und verbotene Messer oder Gegenstände wie Schlagringe oder Schlagstöcke zu beschlagnahmen und Strafen zu verhängen. Darum geht es schließlich, denn so gut wie alle der leider fast täglichen Gewalttaten geschehen mit Messern und fast nie mit legalen Waffen durch gesetzestreue Bürger. Meistens sind es auch bloß Küchenmesser, denn diese teuren Jagdmesser, die in der „Krone“ abgebildet sind, kann sich ein Strizzi, egal welcher Herkunft, nicht leisten. Apropos Strafen: Geldstrafen sind bei Mindestempfängern sowieso sinnlos. Einsperren!
Roland Egger, Wien
Erschienen am Fr, 15.3.2024
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