Anlässlich der Eröffnung des neuen Holocaust-Museums in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam war unser Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu Gast bei den Feierlichkeiten und hielt eine Rede zum Thema „Verantwortung der Österreicher“. Er macht darauf aufmerksam, dass ein gewisser Arthur Seyß-Inquart, Reichskommissar der Deutschen in den Niederlanden, Österreicher war. Dieser soll abscheuliche Verbrechen an über 500.000 Juden aus Holland verübt haben, indem er sie zu Zwangsarbeit nach Deutschland schickte. Weitere 100.000 Menschen sollen in Vernichtungslagern umgekommen sein. Wäre es nicht eine wichtige Botschaft, den Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und Religionen bei dieser Eröffnung mitzuteilen, dass es das Allerwichtigste sei, mit dem Vergangenen abzuschließen und den Frieden unter die Menschen zu bringen? Müssen wir auf Gewalt mit Gegengewalt antworten, oder könnte ein Aufruf zum Frieden nicht effektiver sein? Der friedliche Protest, der Mahatma Gandhi unsterblich machte, sollte unser Ziel sein. Denn wer auf friedliche Menschen eindrischt, entblößt sich automatisch als Barbar und hat seine Würde und Menschlichkeit verloren. Wir sollten verbindend wirken, anstatt zu spalten, nicht ausgrenzen und uns stattdessen auf das Bessere besinnen – uns die Hände reichen, um der Verantwortung gerecht zu werden. Krieg und Diskriminierung in Zeiten der Aufgeklärtheit und Ressourcennutzung ist primitiv und überheblich. Wir brauchen ein Museum zur Herstellung des Friedens. Da sehe ich die österreichische Gesellschaft in Verantwortung, Herr Präsident!
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