Das freie Wort

EU-Staatenhilfe

Mit läppischen 500 Milliarden sollen die halbwegs liquiden Mitglieder den notleidenden coronagebeutelten Staaten aus dem Süden, wie Italien, Spanien und Frankreich, um nur einige zu nennen, aus der Patsche helfen! Seit ich denken kann, haben diese Staaten dank ihrer losen Lebensart, gespickt mit monatelangen Streiks, seit jeher am Rande der Insolvenz manövriert, damals konnte es uns noch relativ wurscht sein, da hat noch jeder Staat für sich selbst gehaftet. Leider hat sich das spätestens nach der Aufnahme der sogenannten ehemaligen Ostblockstaaten grundlegend geändert. Heute sollen die paar handverlesenen, verbliebenen Nettozahler den Rest am Leben erhalten, was gänzlich unmöglich ist! Nachdem mit Großbritannien wiederum ein Nettozahler abhandengekommen ist, brennt der Hut ohnehin lichterloh. Österreich als Zwergstaat mitten in Europa hat mit der Coronakrise selbst schwer zu kämpfen, da wird mit Milliardenhilfen geradezu inflationär jongliert, als ob es kein Morgen mehr gäbe! Gleichzeitig propagieren Fantasten unter Leitung der Ursula von der Leyen weitere Aufnahmen von Hungerleiderstaaten, genügen die Bulgaren, Rumänen etc. nicht, nein, der Balkan muss unbedingt herein, jeder will Europäer sein, dem Füllhorn EU sei es gedankt. Genug der Polemik, bevor Europa nicht auf der Nase liegt, werden die Russen, Amis und Chinesen keine noch so winzige Chance auslassen, Europa schaden zu wollen, wir haben uns freiwillig und willenlos auf die Schlachtbank gelegt. Merke: Nur das dümmste Schaf sucht sich den Schlachter selber!

Martin Eberl, Neudau

Erschienen am So, 24.5.2020

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