Nach dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi muss sich Yuki Tsunoda harte Kritik gefallen lassen. Der Japaner habe sich „wie ein betrunkener Seemann“ verhalten, schimpft Ex-Pilot Martin Brundle.
Was war passiert? Der Japaner machte sich beim alles entscheidenden Formel-1-Rennen in Abu Dhabi am Sonntag auf Anweisung vom Red-Bull-Kommandostand beim Überholmanöver von Lando Norris in Runde 24 grenzwertig breit auf der Strecke, konnte dieses aber nicht verhindern und erhielt dafür sogar eine 5-Sekunden-Strafe.
Hier die Szene im Video:
„Eigentlich hätte Tsunoda Norris in der nächsten Runde im verwinkelten Streckenteil ab Kurve 12 und bis hin zu Kurve 5 der folgenden Runde hinter sich halten sollen. Das wäre relativ einfach und äußerst effektiv gewesen“, meint Brundle in seiner Sky-Kolumne. „Er fuhr auf der Gegengeraden wie ein betrunkener Seemann hin und her, womit er einen Regelverstoß beging. Damit zwang er Norris auf den stark verschmutzten Bereich der Strecke und schließlich dazu, dass er abseits der Strecke überholte. Dafür erhielt Tsunoda zu Recht eine Fünf-Sekunden-Strafe!“
„Das war nahe dran an einer Drohung“
Zudem ärgert sich Brundle über die Funksprüche von Red Bull. Das Team stachelte Tsunoda im Zweikampf mit Norris auf. „Das ‘du weißt schon, was zu tun ist‘ war schon grenzwertig nahe dran an einer Drohung“, so Brundle. Letztendlich ging Red Bull bzw. Max Verstappen leer aus – und Norris jubelte über seinen ersten WM-Titel.
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