Horst Nussbaumer erlebt seine Premiere als Olympia-Chef und erwartet intensive, aber unvergessliche Tage.
Dreimal (1992, 1996, 2000) war Horst Nussbaumer als Ruder-Ass bei Olympia dabei. Jetzt startet der Oberösterreicher erstmals als ÖOC-Präsident ins olympische Abenteuer, hält seine Vorgabe (18 Medaillen) für ambitioniert, aber angesichts der Breite des Teams für realistisch.
Sein Organisationsteam hat „eine beeindruckende logistische Meisterleistung vollbracht“. Es ist angerichtet. Das charmante italienische Chaos hat man auf dem Zettel. „Wir sind richtig gut vorbereitet und können daher auch mit ungeplanten Dingen umgehen.“
Nussbaumer ist stolz, ein Land wie Österreich repräsentieren zu dürfen. „Im Wintersport sind wir ein Global Player. Die ganze Welt schaut darauf: ’Wie machen das die Österreicher?’ Wir sind wer.“
„Zentrifugalkräfte“
Nussbaumer will für unsere Sportler da sein, gleichzeitig wichtiges Netzwerken mit anderen Verbänden (z.b. zwecks künftiger Trainingsgemeinschaften) und punkto Wirtschaftspartner betreiben. „Mein Programm wird extrem dicht, eine Extremwertaufgabe“, weiß Nussbaumer, der jede Wettkampfstätte mindestens einmal besuchen möchte. Das Scheinwerferlicht wird ihm nicht erspart bleiben, er sucht es aber keinesfalls. Mit Tipps für die Sportler will er sich zurückhalten, nur einen legt Nussbaumer allen ans Herz: „Nur nicht ablenken lassen, bei sich bleiben, auf den Wettkampf konzentrieren. Denn wenn man sich den Zentrifugalkräften des Olympia-Spektakels hingibt, ist man weg.“
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