07.09.2007 07:16 |

Monstersturm

Dutzende Tote durch "Felix" in Nicaragua

Suchmannschaften haben nach dem Hurrikan "Felix" in Nicaragua mittlerweile fast 100 Todesopfer gefunden. Das berichteten nationale Medien am Donnerstag unter Berufung auf den Zivilschutz. 40 der Opfer, bei denen es sich überwiegend um Indios von der Karibikküste im Norden des Landes handelte, seien in Gewässern vor der Küste des Nachbarlandes Honduras gefunden worden, berichtete die Zeitung "La Prensa".

Unterdessen lief die internationale Hilfe für die Opfer an. Die Behörden befürchteten, dass die Zahl der Toten noch weiter steigen werde, weil viele der kleinen Ortschaften in der besonders armen Region des Landes noch von der Außenwelt abgeschnitten seien. Mehr als 100 Menschen galten als vermisst. "Felix" war am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde über Nicaragua gefegt und hatte sich später über Honduras aufgelöst.

EU kündigt Soforthilfe an
Die EU-Kommission kündigte eine Soforthilfe in Höhe von einer Million Euro für die Opfer des Hurrikans in Nicaragua an. Damit solle im Norden des mittelamerikanischen Landes vor allem die Versorgung der Opfer mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung finanziert werden, teilte die Kommission in Brüssel mit.

Auch in Mexiko litten die Menschen unter den Auswirkungen extremer Stürme. An der Pazifikküste Mexikos kamen durch den Hurrikan "Henriette" zwei Menschen ums Leben. Weitere vier galten als vermisst. Der Sturm löste sich am Donnerstag auf.

 

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