Mi, 12. Dezember 2018

Datingplattform:

27.09.2017 14:49

18-Jährige mit Sex-Filmen erpresst

Eine junge Linzerin lernte über die Datingplattform "mysugardaddy" einen Deutschen (40) kennen. Er versprach ihr, 4500 Euro zu überweisen, damit sie sich mit ihm trifft, was sie ablehnte. Die 18-Jährige schickte dem vermeintlichen Sponsor stattdessen 13 Sex-Videos von sich. Nun erpresste der 40-Jährige sie damit.

Es war ein Spiel mit dem Feuer - und jetzt sind die "Brandblasen" gewaltig! Die 18-Jährige mit Migrationshintergrund meldete sich im Juni bei der Datingplattform "mysugardaddy" als "Sugarbabe" an. Diese Homepage vermittelt laut Eigendefinition erfolgreiche und unabhängige ältere Männer (im Szene-Jargon ein Sugardaddy) und attraktive, jüngere Frauen (Sugarbabes).

Linzerin suchte einen "Sponsor"
Die junge Linzerin war offenbar auf der Suche nach einem finanzkräftigen Sponsor. Tatsächlich versprach ihr ein 40-Jähriger aus Magdeburg (D), ihre finanziellen Probleme zu lösen, schickte der 18-Jährigen über Whats-App auch zwei Auftragsübersichten als Beweis, dass er ihr 4500 Euro überwiesen habe. Doch das Konto der 18-Jährigen blieb leer, das Geld kam nie an.

"Schuldentilgung" mit Sex-Filmen
Trotzdem sollte sich zur "Schuldentilgung" die junge Linzerin mit ihrem "Sugardaddy" treffen, beziehungsweise Videos mit intimen und sexuellen Inhalten schicken. Das machte die anscheinend ebenso naive wie schamlose 18-Jährige auch, versorgte den "Kavalier" mit  13 einschlägigen Videos.

"Kavalier" wollte sich trotzdem treffen
Der Deutsche wollte sich aber weiterhin mit seiner Gespielin in spe treffen. Als das "Sugarbabe" ablehnte, drohte er ihr, die Filme an die Eltern und den Arbeitgeber zu versenden, machte es aber bisher nicht. Die 18-Jährige erstattete nun Anzeige, Ermittlungen laufen.


Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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