Fr, 21. September 2018

Wanderung

14.09.2017 21:57

Eine Jause gehört dazu

Zu jeder Wanderung gehören Pausen, in denen man bei einer guten Jause wieder Energie tanken kann. Aber wie sollte nun das richtige Jausenpaket für die Wandertour aussehen?

Aufgestiegen, Speck gegessen, Schnaps getrunken, abgestiegen", exakt diese Worte findet man in einem Gipfelbuch in den Karawanken - nur sollte so die richtige Jause für eine Wanderung beziehungsweise eine Bergtour aussehen?

"Zumindest anno dazumal durfte der Gipfelschnaps, Speck, Käse und eine Scheibe Brot nicht fehlen", weiß Lotte Sorger, die eine Buschenschenke in Stein im Jauntal betreibt. Aber heute sollte man vor allem auf den Schnaps am höchsten Punkt eher verzichten - zumal man ja noch den kompletten Abstieg vor sich hat, bei dem die Konzentration keinesfalls getrübt sein sollte. Sorger: "Ein zünftiger Einkehrschwung nach der Tour ist sicher sinnvoller. Dort können sich Gipfelstürmer dann auch mit ruhigem Gewissen ihren Schnaps gönnen." So sieht das auch der Unterkärntner Allgemein- und Sportmediziner Hans-Jörg Molderings: "Es kommt natürlich bei jeder Wanderung darauf an, wie fordernd und anstrengend sie ist, aber in der Regel empfehlen sich vor allem Lebensmittel, die viel Flüssigkeit enthalten, Mineralien und Energie liefern, optimal für eine gesunde und hochwertige Wanderjause."

Klassische "Must-haves" sind daher Bananen, Äpfel oder auch Tomaten. Molderings: "Eine Banane liefert nicht nur Energie, sondern trägt durch Kalium und Magnesium auch zur Aufrechterhaltung der Muskelfunktion bei." Ähnlich ist es mit den Äpfeln, die den Körper ebenfalls relativ rasch mit Kohlenhydraten und dadurch mit Energie versorgen. Eine Tomate besteht sogar zu 95 Prozent aus Wasser und enthält neben reichlich Vitamin C auch eine ganze Palette an wichtigen Mineralien, und das alles noch bei einem relativ geringen Kaloriengehalt (18 kcal pro 100 Gramm).

Aber was wäre eine Wanderjause ohne Fleisch und Käse? Diese Kombination inklusive eines knackigen (Vollkorn)brotes darf vor allem auf einem Berg nicht fehlen. Das sieht selbst der Mediziner ein: "Hier ist lediglich die Menge ausschlaggebend und man sollte darauf achten, dass der Speck nicht zu stark gesalzen ist." Wenn man während seiner Tour ausreichend trinkt - etwa einen viertel Liter Wasser oder Tee pro halber Stunde, dann kann man auch bei Pausen ohne schlechtes Gewissen Salami, Käse, Speck oder sonstige regionale Spezialitäten sorgenfrei genießen.

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