Mo, 22. Oktober 2018

100 Einsatzkräfte

10.09.2017 16:47

Brand in Wiener Marx-Halle: Dach aufgeschnitten

In der denkmalgeschützten Marx-Halle am Gelände des ehemaligen Schlachthofes St. Marx in Wien-Landstraße ist in der Nacht auf Sonntag ein Brand ausgebrochen. Ein Passant bemerkte das Feuer und verständigte gegen 1.40 Uhr die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach, die Halle war verraucht. Rund 100 Feuerwehrleute standen im Einsatz.

Ausgebrochen war das Feuer "bei einem der Eingänge zur Halle im nordöstlichen Teil", sagte Feuerwehrsprecher Lukas Schauer. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen mit mehreren Löschleitungen von innen unter Atemschutz und von außen mit Wasserwerfern, ebenso über die Drehleiter und eine Teleskopmastbühne.

Brandursache unklar
Mit Spezialsägen mussten die Feuerwehrleute das Dach aufschneiden. Zwei Großtanklöschfahrzeuge wurden eingesetzt. Zahlreiche Glutnester in der Dachkonstruktion konnten erst nach und nach gelöscht werden, diese Arbeiten dauerten bis in den Vormittag. Verletzt wurde niemand.

Die Löscharbeiten dauerten mehr als acht Stunden, erst um 10 Uhr konnte "Brand aus" gemeldet werden. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

Noch keine Pläne für Weiternutzung
Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts als erste Schmiedeeisenkonstruktion Wiens gebaut. Die Marx-Halle war zuletzt wiederholt als Konzert-Location genutzt worden. Noch dürfen dort Veranstaltungen stattfinden, wie es ab April 2018 weitergeht, ist offen. Pläne für die Entwicklung des Areals werden noch erarbeitet.

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