Di, 23. Oktober 2018

Totgebissen

04.09.2017 09:00

Trauer um Chihuahua-Hündin "Bella"

Eine Villacherin trauert um ihre kleine Chihuahua-Hündin. Ihre "Bella" war beim Spazierengehen davongelaufen, und zwar ausgerechnet zu einem größeren, angeleinten Hund. Der schnappte nach dem Hündchen und verletzte es tödlich. Die entsetzte Hundehalterin will jetzt erreichen, dass der größere Hund einen Beißkorb verordnet bekommt.

"Ich weiß, dass ich eine Teilschuld habe, weil ich meine 'Bella' nicht angeleint hatte. Dadurch konnte sie davonlaufen. Sie wurde bei der Attacke so schwer verletzt, dass sie trotz zweier Notoperationen gestorben ist", so die Hundebesitzerin. "Ich bin jetzt doppelt gestraft. Denn ich habe auch noch eine Verwaltungsstrafe wegen Verletzung der Leinenpflicht bekommen."

Maulkorbpflicht gefordert
Die Villacherin versteht allerdings nicht, warum der Besitzer des größeren Hundes, der nur zwei Häuser von ihr entfernt wohnt, seinem Vierbeiner nicht wenigstens einen Maulkorb verpassen muss. Sie verweist auf Paragraf 6 des Kärntner Landessicherheitsgesetzes, wo steht, "dass Tiere so zu halten und zu verwahren sind, dass Menschen und Tiere weder gefährdet noch verletzt werden können."

"Sie hat den Hund nicht im Griff gehabt"
"Noch dazu ist damals die Freundin des Hundehalters mit der Flexileine unterwegs gewesen und hat den Hund überhaupt nicht im Griff gehabt. Wir mussten zu dritt kämpfen, damit der Hund meine 'Bella' loslässt. Erst als ein Nachbar ihm ins Maul gegriffen hat, hat er sie losgelassen."

Anzeige erstattet - Polizei ermittelt
Die Frau beklagt, dass sie mittlerweile vom Halter des größeren Hundes bedroht worden sei. Sie fürchtet um ihre anderen drei Kleinhunde - ebenfalls Chihuahuas - und hat ihn angezeigt. Die Polizei ermittelt.

Claudia Fischer, Kronen Zeitung

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