Mi, 21. November 2018

krone.at war dabei

01.09.2017 16:50

Anti-Terror-Übung: "Ein Fehler - und das war's"

Zugriff: Erstmals ließen sich Bundesheer und US-Special-Forces bei der Teamarbeit zusehen. krone.at war dabei, als im burgenländischen Schandorf im Rahmen einer Anti-Terror-Übung scharf geschossen und gesprengt wurde. Zudem wurden Häuser stürmt, Geiselnehmer "neutralisiert" und mit Präzisionsschützen vom Helikopter aus davonrasende Fluchtautos stillgelegt.

"Der Name zählt gar nichts. Alles was bisher war, zählt nichts. Nein: Nur die aktuelle fehlerfreie Leistung. Dann darf man weiter mit den Besten der Besten trainieren", verrät der Presseoffizier des Jagdkommandos Oberst W. krone.at bei der Anti-Terror-Übung über den ziemlich elitären Klub der militärischen Welt-Elite.

"Ein schwerer Fehler - und das war's", sei die klare Regel in der Kooperation mit dem deutschen KSK (Kommando Spezialkräfte) oder den US-Special-Forces wie bei diesem Trainingseinsatz. Die nächste klare Regel: keine Details über die Spezialeinheiten. Außer, dass die sportlichen Herrschaften mit den M16-Sturmgewehren und den US-Patches auf den Helmen aus den USA stammen, verrät der Oberst nichts.

Häuser stürmen, Geiselnehmer "neutralisieren"
Die Fragen des Team führen dann prompt in ein Info-Waterloo: Man wolle "nicht zu viel" über Kooperation, Truppenstärke und Truppenzugehörigkeit verraten, um nicht Detailwissen an mögliche Terrorkommandos weiterzugeben. Als Premiere zeigte das österreichisch-deutsch-amerikanische Anti-Terror-Team dann aber doch, wie es Häuser stürmt, Geiselnehmer "neutralisiert" und mit Präzisionsschützen vom Helikopter aus davonrasende Fluchtautos stilllegt.

"Wir müssen hochprofessionell auf die neuen Gefahren reagieren"
Dass dies - im scharfen Schuss - mitten in einem Ortsgebiet möglich ist, dafür sorgte der Bürgermeister von Schandorf, Werner Gabriel, ein Freund des Verteidigungsministers: "Das leer stehende Gebäude in der Ortsmitte passte, die Bürger waren auch dafür."

Für Minister Hans Peter Doskozil (SPÖ) ist klar, dass diese Kooperationen mit den US-Einheiten und dem KSK weiter ausgebaut werden: "Wir müssen hochprofessionell auf die neuen Gefahren reagieren."

Richard Schmitt
Richard Schmitt

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