So, 15. Juli 2018

Debatte in Russland

19.07.2017 06:26

Fidget Spinner: Spielzeug oder Hypnose-Instrument?

Jeder neue Trend hat auch seine Kritiker. Die politische Debatte, die der sogenannte Fidget Spinner in Russland ausgelöst hat, scheint dann aber doch eher übertrieben. Die Verbraucherschutzbehörde in Moskau kündigte nämlich am Dienstag eine Untersuchung über mögliche Gesundheitsgefahren des Fingerkreisels an. Vorausgegangen war ein spekulativer Bericht des russischen Fernsehens, wonach Fidget Spinner anfällig für Botschaften der Opposition machen könnten.

Das Spiel mit dem Kreisel sei "eine Art von Hypnose", habe "oft einen negativen Effekt auf die Psyche" und mache einen Menschen "anfällig für Manipulation", berichtete der TV-Sender Rossija 24. Es sei "wahrscheinlich kein Zufall", dass die Fingerkreisel auf Kundgebungen der Opposition verkauft würden, hieß es weiter.

Wissenschaftler sollen Auswirkungen untersuchen
Die Behörde verwies in ihrer Erklärung vom Dienstag auf die "aggressive Vermarktung" des Spielzeugs für Kinder und Jugendliche. Sie habe Wissenschaftler mit einer genauen Untersuchung der Auswirkungen beauftragt.

In sozialen Netzwerken sorgte die Ankündigung für Belustigung. Der Komiker Juri Chowanski schrieb auf Twitter: "Wie testet man das? Sollen 1000 Kinder nun 1000 Stunden lang 1000 Spinner drehen und dann einen Test ablegen?"

Der Fidget Spinner ist seit Monaten auf einem Siegeszug rund um den Globus und auch schon auf Österreichs Schulhöfen zum Megatrend geworden.

 krone.at
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