Mo, 15. Oktober 2018

Forschungsstudie

18.07.2017 15:48

Aufholbedarf nur beim Internet

Erstmals haben Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung via umfangreicher Studie abklopfen lassen, wie der Forschungsstandort Steiermark im internationalen Vergleich abschneidet. Das Ergebnis: In den meisten Bereichen läuft’s wie am Schnürchen, doch beim schnellen Internet hapert es noch gewaltig.

Gleich vorweg: Eric Kirschner von Joanneum Research kommt in seiner aktuellen Untersuchung zum Schluss, dass die Steiermark in Sachen Forschung und Entwicklung (Quote 4,9 Prozent) in der Spitzenliga spielt. Österreichweit sind wir ganz vorne, im Europa-Vergleich unter den Top-3-Regionen. "Steirische Betriebe investieren fast zwei Milliarden Euro pro Jahr in diesen wichtigen Bereich und sichern damit 30.000 Arbeitsplätze in Österreich ab", zollt der Studienautor dem Engagement unserer Unternehmer Respekt.

Am meisten Geld (37,1 Prozent der Bruttowertschöpfung) buttert die Autoindustrie in Technik-Tüfteleien, auf Platz zwei folgt der Sektor Elektronik (27,4 Prozent) vor der Elektrotechnik (26,7).

Nichts zu bekritteln gibt’s auch an der Zusammenarbeit einzelner Industrieunternehmen und der Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. Massiven Aufholbedarf ortet Joanneum Research allerdings bei der Zahl von Wissenschaftern und Ingenieuren sowie beim Breitbandzugang (nur 40 Prozent Abdeckung!).

Letzteres Problem will die Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl so schnell wie möglich gelöst wissen: Für den Herbst kündigt sie daher eine neue  Internet-Offensive - gemeinsam mit der Energie Steiermark, dem Land, dem Wegebau etc. - an.

Gerald Schwaiger
Gerald Schwaiger

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