05.07.2017 11:42 |

23-Jähriger in Haft

Online-Gamer deckten Mordkomplott gegen Macron auf

In Frankreich sind die Nutzer eines Gaming-Forums offenbar einem Mordkomplott gegen den neuen Präsidenten Emmanuel Macron auf die Schliche gekommen. Nachdem ein Nutzer sich bei ihnen erkundigt hatte, wo er eine "Kalaschnikow-artige" Waffe bekomme, meldeten sie ihn der Polizei.

Wie der britische "Guardian" berichtet, wollte der 23-Jährige im Zuge der Feierlichkeiten des französischen Nationalfeiertags am 14. Juli ein Attentat auf den neu gewählten Präsidenten Emmanuel Macron verüben und zahlreiche Unschuldige töten.

Für seinen Anschlag wollte der junge Mann sich mit einem Sturmgewehr versorgen. Er besuchte ein Gaming-Forum im Internet und fragte die Nutzer dort, ob einer wisse, wie er an eine "Kalaschnikow-artige" Waffe komme. Auch in Chatrooms soll er sich nach Waffen erkundigt haben.

Verdächtiger ging mit Messer auf Polizisten los
Nachdem die Nutzer des Gaming-Forums die Anfragen bei der Polizei gemeldet hatten, stürmte diese vor wenigen Tagen die Wohnung des Verdächtigen. Bei dem Einsatz ging der 23-Jährige mit einem Messer auf die Polizisten los. Er wurde entwaffnet, verhaftet und wegen der Planung eines Terrorakts angeklagt.

Bei seiner Einvernahme gab der Mann an, er habe den Anschlag aus politischen Gründen geplant und neben dem neu gewählten Präsidenten "Muslime, Juden, Schwarze und Homosexuelle" töten wollen. Dem Bericht zufolge soll der Verhaftete in der Vergangenheit das Massaker des norwegischen Rechtsextremen Anders Behring Breivik bejubelt haben.

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