19.11.2006 13:07 |

Kein Doping

Doping-Verfahren gegen Mayrleb eingestellt

Der Senat 1 der Fußball-Bundesliga hat das Doping-Verfahren gegen Christian Mayrleb eingestellt. Der Pasching-Spieler hatte wegen der Einnahme des Blutdruckmittels „CoDiovan“ eine positive A-Probe abgegeben und auf die B-Probe verzichtet. Nach Beurteilung des Senates hat Mayrleb aber den Tatbestand des Paragrafen 17 der ÖFB-Vorschriften für Strafausschüsse zum Thema Doping nicht erfüllt.

Das Diuretikum wird gegen Bluthochdruck eingesetzt, steht allerdings auf der Doping-Liste, weil es entwässernd ist und damit zur Verschleierung von Doping dienen könnte. Mayrleb wurde daher vom ÖADC am Donnerstag bei der Bundesliga angezeigt. Der Stürmer, der unter Bluthochdruck leidet, hatte aber schon beim Test betont, dass er das Mittel seit rund einem Jahr einnimmt.

Die Bundesliga selbst gab am Samstag nach der Anhörung bekannt, dass das Medikament bei Mayrleb auf keinen Fall zu einer Leistungssteigerung geführt haben könnte. Die Experten konnten auch keine Anhaltspunkte für Doping feststellen. Zum Spiel gegen Sturm Graz konnte Mayrleb allerdings nicht antreten, da er für die Aussagen nach Wien fahren musste.

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