17.04.2017 22:15 |

Gruppen als Künstler

Feuerschein erhellte den Lungau

Die selbstgezimmerten Osterfeuer gehören im Lungau zur Tradition, wie Nesterlsuche oder Speisenweihe: In der Nacht waren überall meterhohe Feuersäulen zu sehen. Mit der gedrehten Form hat die Landjugend Unternberg eine Besonderheit geschaffen. Und auch in Oberweißburg brannte das Feuer gut an.

"Wir warten nur noch auf die Füllung", war Michael Zehner von der Landjugend in Unternberg schon am frühen Abend startklar. Nach dem Kirchgang wurde es mit geweihtem Licht dann entflammt. Ein prächtiger Anblick, heuer erstmals im Gewerbegebiet, weil der frühere Platz nach Arbeiten an der Mur nicht mehr verfügbar war. Und Lohn für die viele Arbeit im Vorfeld: "Beim Osterfeuer sind vor allem die Burschen gefordert", schildert Michael, dass Muskelkraft gefragt ist. Rund 20 Helfer finden sich jedes Jahr für den Osterbrauch. Für das Holz will sich die Landjugend bei der Firma "Gesa" bedanken. Früher bauten sie ihr Feuer noch als Blockbau in die Höhe, zum siebten Mal ist jetzt ein gedrehtes Osterfeuer Zeichen der Freude über die Auferstehung Jesu.

"Wir warten nur noch auf die Füllung", war Michael Zehner von der Landjugend in Unternberg schon am frühen Abend startklar. Nach dem Kirchgang wurde es mit geweihtem Licht dann entflammt. Ein prächtiger Anblick, heuer erstmals im Gewerbegebiet, weil der frühere Platz nach Arbeiten an der Mur nicht mehr verfügbar war. Und Lohn für die viele Arbeit im Vorfeld: "Beim Osterfeuer sind vor allem die Burschen gefordert", schildert Michael, dass Muskelkraft gefragt ist. Rund 20 Helfer finden sich jedes Jahr für den Osterbrauch. Für das Holz will sich die Landjugend bei der Firma "Gesa" bedanken. Früher bauten sie ihr Feuer noch als Blockbau in die Höhe, zum siebten Mal ist jetzt ein gedrehtes Osterfeuer Zeichen der Freude über die Auferstehung Jesu.

Feuerschein erhellte den Lungau

Froh waren die Gruppen, dass die Nacht beim Anbrennen noch trocken blieb.  Auch in der Karwoche war kein großer Regen gefallen, sodass das Holz ausgetrocknet war. "Ideal fürs Abbrennen", war auch der "Puch Maxi Moped Verein" in Oberweißburg zufrieden.

Verein lässt Traditon in Oberweißburg leben

Zum zweiten Mal baute die Truppe ein eigenes Feuer auf - es war direkt am Zederhauser Bach neben dem Fußballplatz zu bewundern. Zehn Meter hoch, aufgestellt in ursprünglicher, händischer Bauweise.

Die Osterfeuer brannten bis in die Morgenstunden, die letzten Gäste gingen erst, als das Holz schon weniger wurde. Eine Tradition, die lange nicht erlischt. Michael Zehner: "Die Glut wird einige Tage zu sehen sein."

Sabine Salzmann, Kronen Zeitung

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