12.04.2017 09:34 |

16.000 € erhalten

Kater biss neues Frauerl: Tierheim verklagt

Eine deutsche Katzenfreundin adoptierte "Lobo" aus dem Dortmunder Tierheim - angeblich ein verschmustes und unkompliziertes Tier. Doch der verletzte sein neues Frauerl so schwer, dass ihr sogar die Amputation des Armes drohte. Elwira S. verklagte daraufhin das Tierheim und erstritt sich jetzt 16.000 Euro Schmerzensgeld.

Als die Katze von Elwira S. starb, marschierte sie ins Dortmunder Tierheim und sah sich dort nach einem neuen Gefährten um. Kater "Lobo", ein Fundtier und damals zwei Jahre alt, wurde ihr als verschmuster, aber vorerst schüchterner Stubentiger beschrieben. S. bezahlte die Schutzgebühr und nahm den Vierbeiner mit nach Hause.

Drohende Amputation nach Katzenbiss
Schon nach fünf Tagen eskalierte die Situation: "Lobo" attackierte sein neues Frauerl, krallte sich erst in ihr Bein und verbiss sich dann in ihren Unterarm. Der Biss entzündete sich, Elwira S. erlitt eine Blutvergiftung, war acht Monate lang im Krankenstand und musste kurzzeitig sogar um ihren Arm fürchten. Bis heute habe sie Schmerzen, so ihr Anwalt vor Gericht.

Tierheim auf Schmerzensgeld verklagt
Dort landete Elwira S. nämlich, nachdem sie erfuhr, dass "Lobo" bereits zwei Vorbesitzer gebissen hat - sie klagte das Tierheim auf 60.000 Euro Schmerzensgeld. Vor dem Oberlandesgericht Hamm einigten sich Tierheim und Ex-Halterin jetzt auf einen Vergleich - dem Bissopfer erhält 16.000 Euro. "Lobo" wurde mittlerweile nach einer Attacke auf einen Tierheim-Pfleger eingeschläfert.

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