Mi, 19. September 2018

Personalengpass

04.10.2016 17:07

Gesundheitsversorgung in Eisenerz ist am Limit

Neben dem Mariazellerland steht die Region Eisenerz derzeit besonders im Fokus der steirischen Gesundheitspolitik. Am Fuße des Erzbergs ist die Personalsituation derzeit sehr angespannt. Gerüchte, wonach die chirurgische Ambulanz im Oktober nicht jeden Tag offen hat, sorgten für Aufregung. Noch ging diesmal aber alles gut...

Mariazell machte den Anfang, Eisenerz soll folgen: Auch in der Bergstadt gibt es Pläne für ein Gesundheitszentrum, die Gespräche laufen allerdings erst. Wie prekär die Gesundheitsversorgung in der Region ist, beweist eine Episode von Dienstag. Seit dem Vorjahr hat die chirurgische Ambulanz im Spital nicht mehr rund um die Uhr, sondern nur noch täglich von 7 bis 15 Uhr geöffnet. Doch selbst das scheint zu wackeln. In einem offenen Brief an Spitalslandesrat Christopher Drexler wirft ihm Bürgermeisterin Christine Holzweber vor, dass im Oktober an drei Wochenenden die Ambulanz geschlossen sein soll. Sie spricht von Wortbruch. "So kann man einfach nicht mit uns umgehen!"

Nach "Krone"-Recherchen wird vorerst Entwarnung gegeben: Mit Müh und Not konnten alle Dienste besetzt werden, die Ambulanz hat im Oktober doch täglich geöffnet. Doch bei der Spitalsgesellschaft KAGes gibt man zu, dass die Personalsituation äußerst angespannt ist. Die unausgesprochene Botschaft: Ob auch in Zukunft jeder Dienst besetzt werden kann, kann nicht garantiert werden.

Laut Holzweber gibt es noch weitere Probleme in der Region: So sei nur ein Visitarzt in den Nachtstunden schlicht zu wenig.

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