Di, 18. Dezember 2018

Philipp Hungerländer

08.04.2016 16:34

Der Herr "DI MMag. DDr."

Philipp Hungerländer hat es geschafft - und das bereits zum zweiten Mal: Am Freitag promovierte er sub auspiciis an der Klagenfurter Alpen-Adria-Universität! Die "Kärnter Krone" war mit dabei.

Dürfen wir vorstellen? Der lockige Mann im Foto oben ist Philipp Hungerländer - oder, genauer - DI MMag. DDr. Philipp Hungerländer, Bakk. techn.

Am Freitag bekam er seine zweite Doktorwürde sub auspiciis an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt verliehen - in Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer. Und damit ist der Villacher Mathematiker und Wissenschafter einer von acht Österreichern, die seit 1952 zwei mal sub auspiciis promoviert haben. Wie fühlt man sich da? "Sehr gut! Und erleichtert!", strahlt Philipp Hungerländer.

Für eine "Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae" gibt es klare Voraussetzungen: Der Abschluss aller Oberstufenklassen und die Ablegung der Matura mit "ausgezeichnetem Erfolg" sowie die Beurteilung sämtlicher Diplom- und Rigorosenprüfungen mit "sehr gut". Verdient hat sich der 31-Jährige diese Auszeichnung allemal, verrät Uni-Professor Reinhard Neck: "Meistens muss man den Studierenden erklären, worum es geht. In dem Fall ist es aber umgekehrt: Der Professor lernt vom Studenten."

Zusätzlich konnte Hugerländer für seine Dissertation bereits den Dissertationspreis der Österreichischen Gesellschaft für Operations Research gewinnen. Die Arbeit beschäftigt sich mit Produktionsoptimierung und Logistik: Dafür werden mathematische Methoden angewendet, um zu Produktionsprozessen zu kommen, die besonders effektiv sind.

Derzeit forscht der Villacher für ein Jahr am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Amerika. Zuletzt konnte er außerdem einen großen Fisch an Land ziehen: Ein Forschungsprojekt mit dem britischen Unternehmen "Satalia" - gearbeitet wird für eine der größten Supermarktketten weltweit. "Wir optimieren die Belieferung der Kunden, die Lebensmittel online einkaufen."

Besonders wichtig sind ihm nämlich die kurzfristigen Ergebnisse seiner Projekte, sagt Hungerländer: "Meine Forschung soll den Menschen etwas bringen und Anwendung in der Realität finden."

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