03.07.2006 16:28 |

Tödliche Show

Fallschirmspringer stürzt bei LASK-Spiel ab

Der 58-jährige Fallschirmspringer Rudolf H. ist am Samstagabend in Vöcklamarkt (Bezirk Vöcklabruck) bei einer Showeinlage anlässlich eines Fußballspieles des LASK Linz tödlich verunglückt. Bei Problemen hätte der Mann den Hauptschirm abwerfen müssen, wissen Insider. Doch dazu ist es nicht gekommen, offenbar war der Mann schon in der Luft außer Gefecht.

Der Mann aus Frankenmarkt (ebenfalls Bezirk Vöcklabruck) hätte bei dem Spiel LASK Linz gegen Union Volksbank Vöcklamarkt auf dem Spielfeld landen sollen.

Er dürfte jedoch Probleme bekommen haben und stürzte nach dem Absprung um 18 Uhr aus 1.200 Metern Höhe ohne erkennbare Steuerbewegungen auf eine Wiese.

Schwere Verletzungen schon in der Luft erlitten
Rudolf H. war vermutlich auf der Stelle tot. Ein zweiter Fallschirmspringer, der ebenfalls an der Showeinlage beteiligt war, konnte sicher landen. "Möglicherweise wegen einer 'falschen' Position dürfte er bereits beim Öffnen des Hauptschirmes massive Verletzungen im Beckenbereich erlitten haben, näherte sich deshalb mit kreisenden Bewegungen dem Boden", berichtet die Polizei. Das Drama wurde von etwa eintausend Zusehern, die zum Fußballspiel gekommen waren, angesehen.

Erfahrender Fallschirmspringer
Der 58-Jährige hatte schon mehr als eintausend Sprünge absolviert. "Er ist in den vergangenen Jahren nur noch selten gesprungen - bei Veranstaltungen, aber bei keinen Bewerben", sagte Walter Gupfinger, Obmann des Fallschirmspringerklubs Union Linz über das Opfer. "Er könnte beim freien Fall in Rotation gekommen sein und sich dann beim Öffnen des Hauptschirmes in den Leinen verstrickt haben", rätselte Gupfinger.

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