Sa, 18. August 2018

"Krone"-Ombudsfrau

19.11.2015 14:30

Wenn das Sorglos-Paket Sorgen bereitet...

Probleme mit seinem Brillensorglos-Paket, bei dem er eine kostenlose Brille erhält und dafür monatlich eine Brillenversicherung bezahlt, hatte ein Leser aus Niederösterreich. Weil sich bei einem Augenarztbesuch herausstellte, dass er von nun an eine Gleitsichtbrille tragen muss, wollte der Leser seinen Tarif wechseln. Doch sowohl der Umstieg auf den Gleitsichtbrillen-Tarif als auch der Abschluss eines neuen Brillen-Vertrages wurde abgelehnt…

Seit der Schulzeit ist Wilhelm S. aus Niederösterreich kurzsichtig und trägt eine Brille. Nun, mit 50 Jahren, hat der Augenarzt kürzlich festgestellt, dass Herr S. ab sofort eine Gleitsichtbrille braucht. "Ich bestellte bei Hartlauer die neue Sehhilfe und wollte den Tarif meines Brillen-Sorglospakets ändern", schilderte der Niederösterreicher in seinem Schreiben an die Ombudsfrau. Doch der Umstieg auf den Tarif für Gleitsichtbrillen wurde abgelehnt. Herr S. hätte die Brillen-Versicherung nämlich zu einem bestimmten Stichtag kündigen müssen. Da wusste er aber noch nicht, dass er in Zukunft eine Gleitsichtbrille benötigen wird. Auch der Abschluss eines zweiten Sorglospakets wurde, für den Niederösterreicher überraschend, abgelehnt: "Ich zahle nun weiter für eine Brille, die ich nicht mehr brauchen kann, und meine neue ist ohne Versicherung", so der Leser weiter.

Nach Anfrage der Ombudsfrau bei der UNIQA-Versicherung, mit der Hartlauer das Sorglospaket gemeinsam anbietet, kommt man unserem Leser nun mit einer vorzeitigen Kündigung entgegen. Ein Tarifwechsel ist laut Bedingungen erst 2016 möglich.

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