Mi, 20. März 2019
19.03.2015 18:07

Dramatischer Unfall

Mit Bein in Hackgerät geraten: Bub schwer verletzt

Ein zwölfjähriger Bub ist am Donnerstagnachmittag bei Arbeiten am väterlichen Anwesen im oststeirischen Bezirk Weiz mit dem rechten Bein in ein rotierendes Hackgerät geraten. Der Schüler wurde lebensgefährlich verletzt und von einem Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen.

Der Vater des Buben, ein 49 Jahre alter Landwirt aus St. Ruprecht an der Raab, war gegen 13.15 Uhr damit beschäftigt, mit seiner Zugmaschine und einem frontseitig aufgebauten, sogenannten Zwischenstockhackgerät mit Setzpflug Apfelbäume zu pflanzen, wie die Landespolizeidirektion Steiermark mitteilte.

Während der Landwirt das Fahrzeug talwärts über abschüssiges Gelände lenkte, ging sein Sohn neben dem Traktor her und band die eingesetzten Apfelbäume an Drähten fest. Vermutlich durch eigene Unachtsamkeit dürfte der junge Oststeirer dabei zu nahe an das Hackgerät geraten sein, wodurch er mit dem rechten Bein in die rotierenden Metallwerkzeuge geriet.

Vater bei Befreiungsversuch verletzt
Als der Bauer den Unfall bemerkte, stoppte er sofort die Maschine und eilte seinem Sohn zu Hilfe. Beim Versuch, ihn aus der Maschine zu befreien, verletzte sich der 49-Jährige selbst an der rechten Hand. Der Bub wurde vom alarmierten Notarzt erstversorgt und anschließend vom Rettungshubschrauber des ÖAMTC in die Kinderchirurgie des Landeskrankenhauses Graz geflogen.

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