Unschöner Vorfall beim Vorarlbergliga-Duell am Wochenende zwischen der SPG Großwalsertal und dem FC Hörbranz (1:3)! Nach einer rassistischen Äußerung gegen einen türkisch-stämmigen Spieler von Hörbranz sah ein Akteur der Walsertaler die Rote Karte. Dabei blieb es allerdings nicht...
Nach Rücksprache mit dem Assistenten zog Schiedsrichter Daniel Bartolini den Ausschluss wieder zurück und zeigte dem Spieler Gelb wegen Beleidigung. Das erzürnte den Hörbranzer Coach Cetin Batir, der selbst türkisch-stämmig ist, so sehr, dass er lautstark gegen die Rücknahme protestierte und dafür selbst die Rote Karte bekam.
„Da kann ich nicht ruhig sein!“
„So etwas hat auf dem Sportplatz nichts verloren. Wenn so etwas passiert, kann ich nicht ruhig sein. Ich werde am Mittwoch dem STRUMA den Sachverhalt so wie ich ihn erlebt habe, schildern“, sagt Batir. Ob er bestraft wird oder nicht, sei ihm letztlich egal, so der Hörbranz-Trainer.
Walser mit Schiri auch nicht zufrieden
„Es spießte sich an der Wortwahl von unserem Spieler gegenüber einem Hörbranzer Akteur. Der Assistent hat den Schiedsrichter korrigiert, worauf dieser zu Recht die Rote Karte zurücknahm“, sagte Andreas Jenny, Sportchef der Walser. Der mit anderen Entscheidungen des Spielleiters nicht einverstanden war: „Ein klarer Handelfmeter gegen uns wurde nicht gegeben, ein zweifelhafter Foulelfer für Hörbranz schon. Das war schlussendlich spielentscheidend.“
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