Mi, 17. Oktober 2018

Financial Fairplay

22.12.2014 20:59

UEFA straft: Bursa, Cluj & Astra betroffen

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat gegen vier Clubs Sanktionen wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay verhängt. Das teilte die zuständige Kontrollkammer am Montag mit. Betroffen sind Bursaspor, Cluj, Salzburgs Europa-League-Gegner Astra Giurgiu sowie Ekranas aus Litauen. Grundsätzlich dürfen Europacup-Teilnehmer nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen.

Die UEFA-Finanzkontrolleure setzten gegen Bursaspor, den Club von Ex-ÖFB-Teamspieler Yasin Pehlivan, zunächst eine 2012 vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) aufgehobene Europacup-Sperre wieder in Kraft. Sie gilt für eine Qualifikation binnen der nächsten vier Jahre. Zudem droht Bursaspor ein weiterer Ausschluss in diesem Zeitraum, wenn der Club nicht bis zum 31. Jänner die Zahlung von Beträgen nachweisen kann, die am 30. September überfällig waren. Eine Geldstrafe von 100.000 Euro wurde zur Hälfte ausgesetzt und würde komplett fällig, wenn Bursaspor den geforderten Nachweis nicht erbringen kann.

Auch Cluj und Giurgiu müssen bis zum 31. Jänner die Zahlung von am 30. September überfälligen Beträgen nachweisen. Andernfalls dürfen sie in den kommenden drei Jahren einmal nicht am Europacup teilnehmen. Cluj muss 150.000 Euro Strafe zahlen, Giurgiu 100.000 Euro. Ekranas darf in den kommenden beiden Jahren einmal nicht im Europacup antreten und wurde mit 15.000 Euro Strafe belegt.

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