Forenecho zur FPÖ

„Kindergartenpolitik“ oder „Nägel mit Köpfen“?

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21.03.2026 12:48

Die hohen Spritpreise liefern reichlich Zündstoff in der „Krone“-Leserschaft. Während die Regierung nur moderat entlasten will, legt die FPÖ mit einem deutlich weitergehenden Vorschlag nach. In den Kommentaren gehen die Meinungen weit auseinander. Eine Auswahl lesen Sie hier.

Ein großer Teil der Leser hält den Vorstoß der Freiheitlichen für nicht durchdacht, die Rechnung sei schlicht nicht nachvollziehbar. Vor allem die Finanzierung sorgt für Zweifel: Es sei eine „Milchmädchenrechnung“, Herbert Kickl könne seine Wünsche ans „Christkind schicken“.

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willsmith1
Endlich sehen alle die Lösungen einer FPÖ. Ich glaube die halten Ihre Wähler für völlig daneben. Erstens die fehlende Gegenfinanzierung. Österreich hat das Geld nicht direkt an die Ukraine gegeben sondern nur die Haftung. Dh Kickl finanziert mit der Verhinderung von möglichen Ausgaben in der Zukunft aber wie finanziert er es in der Gegenwart. Dann der Effekt rund um Österreich ist der Benzin sowieso schneller teurer dh es wird bei uns die Nachfrage steigen und der Preis steigt auch wieder. Ehrlich diese Kindergartenpolitik ist lächerlich.
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heathopsplng
Eine blaue Milchmädchen Rechnung
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CharlesDarwin
Dass die Spritpreisbremse der Regierung kein großer Wurf ist und kaum eine spürbare Entlastung bringt, darüber braucht man nicht diskutieren.
Aber warum blockiert Kickl diesen fix-fertigen Beschluss?
Seine "Pläne" kann er ans Christkind schicken! Dass das nichts wird, weiss er.
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Glaskugel
Jo na eh... Wir schaffen einfach alle Steuern ab und reduzieren alle Sozialabgaben usw.... Haben zwar keinen Plan wie das dann Weitergehen soll, aber Hauptsache die Gewinne der Mineralölfirmen sprudeln weiter auf hohem Niveau... Weil DA darf man ja um Gottes Willen nicht eingreifen.
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Immer wieder wird betont, dass massive Steuersenkungen das Budget weiter belasten würden. Auch der Blick nach Ungarn taucht auf: Dort hätten künstlich niedrige Preise zu Engpässen und hohen Kosten geführt, schreibt User KroneLeser1274154. Für viele ist klar: Ein billiger Liter Sprit könnte am Ende teuer werden.

Eine Entlastung muss her, aber wie?
Eine Entlastung muss her, aber wie?(Bild: copyright by Oliver Boehmer - bluedesign®)

Nägel mit Köpfen
Ganz anders sehen das jene Leser, die den Vorschlag ausdrücklich begrüßen. Sie empfinden die geplante Entlastung der Regierung als zu gering und wünschen sich spürbarere Maßnahmen. Für sie liefert die FPÖ genau das, was Österreich braucht.
 

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denke-noch-selbst
Das ist genau das was wir Österreicher brauchen Nägel mit Köpfe und eine merkbare Entlastung ! Wir brauchen von der Regierung nicht ein bisschen von da und von da das im Endeffekt nix bringt !
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fredtimmi
Guter Vorschlag. So etwas muss von der Opposition kommen, das erwartet man sich. Was kann Kickl dafür das die nichts auf die Reihe bringen? Gut, Geld in Transportiren ins Ausland klappt schon. Darüber regen sich die ÖVP Anhänger nicht auf. Seltsame Ansichten von regieren.
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warummen
Bei der Abschaffung der Gewessler Steuer hat Kikl 100% recht. Diese wurde eingeführt um das Geld auch wieder auszubezahlen, sogan an Insassen der Gefängnisse. Die Auszahlung wurde gestrichen, das Geld behält der SP Finanzminister. PS: bin kein Kikl Wähler.
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Hier dominiert der Wunsch nach rascher finanzieller Entlastung. Viele fordern, dass Steuergeld stärker im Inland eingesetzt wird. „Genau so soll es sein, Austria First“, bringt es User KroneLeser3087111 auf den Punkt.

Auch Putin würde sich über die Umsetzung freuen, meinen einige.
Auch Putin würde sich über die Umsetzung freuen, meinen einige.(Bild: EPA/VALERIY SHARIFULIN / SPUTNIK / KREMLIN POOL)

„Das hätte Putin gerne!“
Eine dritte Gruppe richtet den Blick weniger auf den Spritpreis selbst, sondern auf die vorgeschlagene Gegenfinanzierung. Die Idee, Ukraine-Hilfen zu streichen, stößt hier auf deutliche Ablehnung:

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eswirdwerden85
Die Meinung mancher ist völlig abstrus. Wenn man die Unterstützung fürdie Ukraine streicht und für Österreich verwender unterstützt man Russland.
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ArminSacher
Hilfe für die Ukraine einstellen.... das hätte Putin gerne....
Wie erbärmlich!
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Für diese Leser ist klar: Innenpolitik dürfe nicht auf Kosten internationaler Verantwortung gemacht werden.

Am Ende bleibt ein klarer Befund: Entlastung ja, aber um welchen Preis? Genau daran scheiden sich die Geister. Während die einen schnelle Hilfe fordern, verlangen die anderen belastbare Zahlen statt großer Versprechen.

Jetzt sind Sie dran!
Was meinen Sie: Braucht es bei steigenden Spritpreisen radikale Maßnahmen  oder solide, finanzierbare Schritte? Wie weit darf Politik bei der Entlastung gehen? Diskutieren Sie mit! Wir sind gespannt auf Ihre Meinung in den Kommentaren!

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