Eine 46-Jährige hatte nicht nur mehrere Hotels um die Miete geprellt, sondern auch ihre eigenen Tiere vernachlässigt. Einer der beiden Vierbeiner war bereits stark unterernährt. Nun klickten für die Rumänin die Handschellen.
Hotelzimmer unter einem falschen Namen buchen und nicht bezahlen: Nach diesem Motto zog eine Rumänin (46) durch Österreich. In Tulln (Niederösterreich) geriet sie aber an die falsche Unterkunft. Eine Mitarbeiterin hatte die Polizei informiert, weil die Frau ohne zu bezahlen das Quartier verlassen wollte.
Wenig später war klar: Das war bei Weitem nicht der erste Versuch. Bereits wenige Tage zuvor hatte sie in einem anderen Hotel im Bezirk Tulln die Zeche geprellt. Auch in der Steiermark soll es im Dezember weitere Tatorte gegeben haben, bei denen sie zwei unterschiedliche Identitäten verwendet hatte.
Verdächtige zeigt sich nicht geständig
Der gewerbsmäßige Einmietbetrug ist nicht das Einzige, weswegen sich die 46-Jährige nun verantworten muss. Sie hatte nämlich auch immer ihre beiden Hunde dabei, einer davon war bereits vollkommen unterernährt. Daher hat die Polizei auch die Amtstierärztin kontaktiert, die die Abnahme der Hunde anordnete. Die Rumänin zeigt sich weder zu den Vorwürfen der Tierquälerei noch zum Betrug und der Urkundenfälschung geständig. Die Frau wurde in die Justizanstalt Krems gebracht.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.