Am Wochenende steigen in Klagenfurt die Staatsmeisterschaften im Badminton. Wien ist dabei unter anderem durch Pascal Cheng von WAT Simmering vertreten. Für den 19-Jährigen, der zuletzt eine Wettkampfpause einlegte, ist der „Welpenschutz“ nun vorbei.
Pascal Cheng gilt als eines der vielversprechendsten Talente im heimischen Badminton-Sport. Als vielfacher Staatsmeister im Nachwuchsbereich sind die Erwartungen natürlich auch in der allgemeinen Klasse sehr hoch. Doch Talent allein reicht da nicht aus, weiß nicht nur Pascals Mentor Manuel Rösler: „Er hat ein tolles Level am Schläger, aber physisch kann er da noch nicht mithalten.“
Genau daran hat man im Umfeld von WAT Simmering, Pascals Heimatverein, in den letzten Monaten auch intensiv gearbeitet. „Daher hat er auch zuletzt keine internationalen Turniere gespielt. Wenn du da über die Quali musst, hast du zwei, drei hochintensive Spiele am Tag und bist am Ende platt, wenn es um etwas geht.“ Um mehr Training und die Teilnahme an Turnieren auf der ganzen Welt besser stemmen zu können, hat man nun einen Hauptsponsor für Cheng gefunden. „Die Firma sponsert auch den Verein und will den Weg mit Pascal nun gehen“, ist Rösler froh über die Unterstützung.
Anzahl internationaler Turniere verdreifachen
Der heimische Verband war und ist auch um die Talentförderung bemüht, mehr als drei bis vier internationale waren zuletzt aber finanziell nicht machbar. „Wenn man irgendwie mithalten möchte, sollten es aber eher zwölf bis 15 Turniere im Jahr sein“, erläutert Rösler.
Nun stehen die heimischen Titelkämpfe auf dem Turnierplan. WAT Simmering ist dort mit Katharina Hochmeir und Philipp Drexler auch in den Doppel-Bewerben vertreten. Für Pascal Cheng, der zuletzt zweimal im Viertelfinale scheiterte, ist der „Welpenschutz“ nun vorbei. „Man darf ihn jetzt nicht mehr nur mit Samthandschuhen anfassen, sondern – sagen wir mal – leichten Druck ausüben“, zwinkert Rösler. Und meint in diesem Sinne: „Eine Medaille bei den Erwachsenen muss jetzt das Ziel sein.“
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