Digitale und mobile Bezahlmöglichkeiten werden immer beliebter. Bereits knapp jeder Dritte (30 Prozent) in Österreich hat schon einmal mit einem Smartphone oder einem Wearable (z.B.: einer Smartwatch) im Geschäft bezahlt, wie aus einer Umfrage von Visa hervorgeht. Allerdings gibt es bei neuen Bezahlmöglichkeiten viele Sicherheitsbedenken.
„Die Österreicherinnen und Österreicher sind der Digitalisierung gegenüber offener, als man vielleicht annehmen möchte“, sagte Stefanie Ahammer, Country Managerin von Visa Österreich in einer Aussendung zum „Visa Payment Monitor“. Vor allem Jüngere seien beim mobilen Bezahlen weit vorne, bereits jeder Zweite zahle mit seinem Handy oder einem Wearable.
Sicherheit wichtiger Faktor bei neuen Bezahloptionen
Ein wichtiger Faktor bei neuen Bezahloptionen sei aber die Sicherheit. Das Vertrauen in Neuerungen wie Echtzeitzahlungen müsse sich erst noch aufbauen. Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) hat Bedenken, da Echtzeitzahlungen nicht zurückgebucht werden können, weitere 16 Prozent lehnen sie überhaupt ab. 38 Prozent verwenden diese Bezahlmethode unregelmäßig.
Auch bei der Online-Identifikation über ID-Austria herrscht Skepsis. 44 Prozent sorgen sich um die Sicherheit digitaler Identitätslösungen im Falle des Verlusts des eigenen Smartphones. Zudem ist Datenschutz für rund vier von zehn Befragten ein Thema.
Beim Bezahlen ist Sicherheit jedenfalls für mehr als zwei Drittel (68 Prozent) das wichtigste Kriterium. Viele haben schon Erfahrungen mit Betrug gemacht. 32 Prozent wurden bereits Opfer von Online-Betrug, 24 Prozent sind bereits einem Fakeshop auf den Leim gegangen und 21 Prozent haben auf Phishing-Mails reagiert. Die Betrüger werden zudem immer professioneller – ein Fünftel findet es schwer, betrügerische Webseiten und E-Mails zu erkennen.
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