Sinja Kraus ist drauf und dran, den ganz großen Sprung zu schaffen. Die österreichische Tennisspielerin zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres in der Form ihres Lebens. Nach einer souveränen Quali und dem Sieg über Landsfrau Julia Grabher könnte sie noch in Auckland die Top 100 fixieren. „Ich habe jetzt mehr Selbstvertrauen“, strahlt sie.
Konstant steht Sinja Kraus seit rund drei Jahren unter den 200 besten Tennisspielerinnen der Welt. Die nächste Entwicklungsstufe konnte die Wienerin aber in diesem Zeitraum nicht erreichen. Im Hauptfeld von WTA-Turnieren gewann sie vor 2026 nur zwei Matches, bei elf Versuchen, sich für einen Grand Slam zu qualifizieren, scheiterte sie stets.
Doch frühe Anzeichen in diesem Jahr legen nahe, dass die 23-Jährige heuer den nächsten Schritt schaffen könnte. Die größte Problemstelle war Kraus selbst nur allzu gut bekannt: der Aufschlag. Mit Trainer Oke Staats arbeitete sie im Winter vehement daran, diesen zu verbessern und will das auch weiterhin forcieren. „Da ist noch viel Luft nach oben“, weiß sie. „Aber ich fühle mich damit jetzt schon wohler, habe an Selbstvertrauen gewonnen.“
Top 100 schon mit nächstem Sieg?
Und dies macht sich auf dem Platz bemerkbar. Im Österreicherinnen-Duell mit Grabher gab Kraus nur ein einziges Mal ihr Service ab. Wenn der erste Aufschlag kam, machte sie zu 90 Prozent den Punkt. Eine echte Hammer-Quote. Bereits mit einem weiteren Sieg gegen Francesca Jones (Gb) in der Nacht auf Mittwoch könnte Sinja die Top 100 knacken, abhängig davon, wie ähnlich klassierte Spielerinnen in dieser Woche abschneiden.
Kraus selbst macht sich wegen der magischen Marke aber gar keinen so großen Kopf. „Ich muss einfach an meine Leistungen aus den letzten Matches anknüpfen, dann kommen die Top 100 irgendwann von allein“, weiß sie.
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