Kinderbetreuung, Jobs

Was sich die Bürger in Niederösterreich wünschen

Niederösterreich
01.01.2026 06:00

Was soll 2026 bringen? Neben privaten Wünschen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher gibt es auch welche an die Landesregierung: Kinderbetreuung und die Jobsicherheit stehen dabei auf Platz 1...

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Glück, Gesundheit, Freude und Sicherheit – vielleicht ein paar Kilo weniger. Das wünschen sich die meisten Niederösterreicher selbst oder ihrer Familie und den Freunden. Doch was erwarten sie sich von ihrer Landesregierung? Eine Studie des Institutes für Demoskopie und Meinungsforschung gibt Aufschluss. Ein brennender Wunsch kostet sehr viel Geld: Rund acht von zehn Landsleuten sprechen sich klar für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung aus.

Gut abgesicherte Arbeitsplätze und ein Ausbau der Kinderbetreuung stehen auf dem „Wunschzettel“.
Gut abgesicherte Arbeitsplätze und ein Ausbau der Kinderbetreuung stehen auf dem „Wunschzettel“.(Bild: Krone KREATIV/stock.adobe.com)

Das Land Niederösterreich wird auch heuer den im Jahr 2022 eingeschlagenen Kurs in diesem Bereich fortsetzen. Im Zuge der Betreuungsoffensive nehmen Land und Gemeinden bis 2027 zusätzlich 750 Millionen Euro in die Hand. Es entstehen rund 865 neue Gruppen und Tausende neue Betreuungsplätze. Zusätzlich werden die Öffnungszeiten flexibler gestaltet und weitere Pädagoginnen und Pädagogen eingestellt. Auch der Ausbau von Kleinkindgruppen und die Förderung betrieblicher Kinderbetreuungseinrichtungen sind Teil dieser Offensive.

Viel Geld für die Betreuungsoffensive
Landeschefin Johanna Mikl-Leitner: „Als Landeshauptfrau und Mutter weiß ich, wie entscheidend gute Kinderbetreuung für Familien und für das Leben in unseren blau-gelben Gemeinden ist. Die Kinderbetreuungsoffensive ist mir daher ein echtes Herzensanliegen. Die große Zustimmung unserer Landsleute zeigt, dass wir gemeinsam mit den Gemeinden Verantwortung übernehmen, damit Niederösterreich ein Land bleibt, in dem Familien gerne leben und Kinder die beste Zukunft haben.“

Die Wissenschaft stärken
Noch klarer ist die Meinung der Niederösterreicher zu einem anderen Thema: Knapp neun von zehn sprechen sich für eine Stärkung von Wissenschaft und Forschung im weiten Land aus. An der politischen Umsetzung dieses Neujahrswunsches wird gearbeitet: Die Landesregierung plant, heuer rund 150 Millionen Euro in Wissenschaft und Forschung zu investieren.

Bildungsprojekt in Hainburg
Das Ziel ist klar: Man will die Industrie der Zukunft und damit gut bezahlte Arbeitsplätze ins Land holen. Erst kürzlich wurde die Schaffung des Campus Hainburg, ein einzigartiger Ort der Zusammenarbeit führender Hochschulen Europas, von den Landesräten beschlossen. „Damit entsteht ein weiteres Leuchtturmprojekt in unserer Heimat, bei dem Ausbildung, Forschung und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten werden“, erklärt dazu Mikl-Leitner.

Forschung im ländlichen Raum
Landesvize Stephan Pernkopf, er ist für die Wissenschaft in Niederösterreich zuständig, ergänzt: „Wer Forschung gestaltet, gestaltet die Zukunft. Daher haben wir jetzt neue Förderverträge mit unseren Fachhochschulen unterzeichnet. Mit rund 41 Millionen Euro werden mehr Studienplätze und mehr Studentenangebote geschaffen.“ Wichtig sei außerdem, dass die Wissenschaft nicht nur in großen Städten, sondern auch im ländlichen Raum stattfindet.

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