„Es gibt Leute, die dein Leben und deine Karriere ruinieren wollen.“ Schwere Vorwürfe, die Theo Hernandez im Interview mit der „Gazzetta dello Sport“ gegen seinen Ex-Klub AC Milan ausgesprochen hat. Er habe den Verein nie verlassen wollen, die „Rossoneri“ hätten ihn jedoch zu einem Wechsel gedrängt ...
Von 2019 bis 2025 stand Hernandez bei Milan unter Vertrag, vergangenen Sommer wechselte der Linksverteidiger schließlich zu Al-Hilal nach Saudi-Arabien. Dabei wäre er gerne in Mailand geblieben, wie er nun schilderte. „Ich habe nie darüber nachgedacht, zu gehen. Meine Priorität war zu bleiben. Sie sagten, ich hätte exorbitante Summen verlangt oder gedrängt, den Verein zu verlassen – alles falsch“, stellte der 28-Jährige klar.
„Habe eine bessere Behandlung verdient“
Er habe nicht selbst über seine Zukunft entscheiden können, letzten Endes sei er zu einem Abschied gedrängt worden, wie er seinem Ex-Klub vorwirft. „Ich habe eine bessere Behandlung verdient. Damit habe ich nicht gerechnet. Einige Mitspieler haben mich ermutigt, zu bleiben, aber wenn jemand aus der Führung dich anruft und sagt: ,Wenn du bleibst, streichen wir dich aus dem Kader‘, was soll ich tun? Ich suche mir etwas anderes.“
Nach seinem Wechsel zu Al-Hilal war Hernandez schwer in der Kritik gestanden. Er sei nur des Geldes wegen nach Riad gegangen, so der Vorwurf italienischer Medien. Das habe ihn besonders verletzt. „Endlich kann ich darüber sprechen: Es gibt Leute, die dein Leben und deine Karriere ruinieren wollen. Es hat mich verletzt, bestimmte Dinge zu lesen, aber meine Familie weiß, dass sie nicht wahr sind“, erklärte der 41-fache Teamspieler Frankreichs. Freunde werden die Klub-Bosse der AC Milan und Hernandez wohl keine mehr ...
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