Polizei mit Warnung

Betrügerische Anrufer treiben in Tirol ihr Unwesen

Tirol
06.12.2025 13:00

Weiterhin treiben skrupellose Betrüger via SMS und Anrufen ihr Unwesen und zocken ihre Opfer ab. In Lienz und in Seefeld wurden zwei Einheimische dadurch um ihr Erspartes gebracht. Die Polizei warnt vor einer Betrugswelle.

Der erste Betrug ereignete sich in Osttirol. Am Donnerstag wurde eine 47-Jährige von einem unbekannten Täter per SMS dazu verleitet, persönliche Daten auf einer angeblichen Behördenseite einzugeben. Einen Tag später erhielt die Frau vom Betrüger, der sich als Bankmitarbeiter ausgab, einen Anruf. „Der Täter verleitete die Frau dazu, mehrere Überweisungen auf diverse Konten durchzuführen“, heißt es von den Ermittlern. 

Dem Opfer entstand ein Schaden in der Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages. 

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Betrüger geben sich am Telefon als Mitarbeiter des Kundenservice oder Sicherheitsdienstes österreichischer Banken aus.

Ein Sprecher der Polizei

Eigenes Inserat wurde Tiroler zum Verhängnis
Der zweite Betrugsfall trug sich in Seefeld im Bezirk Innsbruck-Land zu. „Am Freitag gegen 13 Uhr meldete sich ein unbekannter Täter auf das Verkaufsinserat eines 24-Jährigen und verleitete diesen dazu, seine Kreditkarteninformationen auf einer anderen Internetplattform einzugeben.“ Kurze Zeit später wurde dem Opfer ein niedriger vierstelliger Eurobetrag abgebucht. 

Warnung vor Betrugswelle
Im Zusammenhang mit dem ersten Fall warnt die Exekutive vor einer aktuellen Betrugswelle. „Es kommt derzeit zu Betrugsanrufen in Tirol. Betrüger geben sich am Telefon als Mitarbeiter des Kundenservice oder Sicherheitsdienstes österreichischer Banken aus und versuchen durch genaue Anleitung Geld über die Freigabe von Bankabbuchungen herauszulocken“, warnen die Beamten.

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