Wie die „Bild“ berichtet, schlugen die Fahnder am Donnerstag gleich an drei Adressen zu. Razzien fanden an drei Adressen statt: in Monaco, der Schweiz und im schwäbischen Sindelfingen. „Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg wurden mehrere Objekte durchsucht“, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Sutil wurde demnach in Sindelfingen gestellt und anschließend dem Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, wo ein Richter den Haftbefehl bestätigte.
Die genauen Hintergründe sind noch unklar. Die Staatsanwaltschaft äußert sich zu den Vorwürfen bislang nicht, laut Ermittlern geht es jedoch um den Verdacht „des gemeinschaftlichen Betrugs im besonders schweren Fall und der gemeinschaftlichen Unterschlagung“. In den vergangenen Jahren hatte Sutil mit hochpreisigen Luxusautos gehandelt.
Nicht der erste Konflikt mit dem Gesetz
Schon während seiner aktiven Karriere war der 42-Jährige in eine bekannte Gerichtsaffäre verwickelt. 2011 verletzte Sutil den damaligen Lotus-Boss Eric Lux in einem Nachtclub in Shanghai mit einem zerbrochenen Champagnerglas am Hals und erhielt eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten. 2020 geriet er erneut in die Schlagzeilen, als er einen McLaren Senna LM in Monaco schwer beschädigte.
Lange F1-Karriere – aber ohne Podium
Sutil bestritt zwischen 2007 und 2014 insgesamt 128 Grand Prix für Spyker, Force India und Sauber. Sein bestes Ergebnis blieb ein vierter Platz in Monza 2009. Seit Nico Hülkenbergs Podest in Silverstone gilt Sutil als Fahrer mit den meisten F1-Starts ohne Podestplatz.

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