Ein kurioser Unfall beschäftigt derzeit die Polizei in Krems in Niederösterreich: Bei dem Crash wurde eine wertvolle Skulptur beschädigt. Die mutmaßliche Lenkerin wurde leicht verletzt und behauptet, gar nicht am Steuer gesessen zu sein.
Als „bedeutenden Schritt, Kunst im öffentlichen Raum sichtbar zu machen“, bezeichnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das Projekt, vor knapp zwei Jahren die Skulptur „Figur flach mit drei Trauben“ aus der Landessammlung mitten im Kreisverkehr vor der Landesgalerie in Krems-Stein aufzustellen. Nun ist das Werk von Bruno Gironcoli, einem der wichtigsten österreichischen Bildhauer der Nachkriegszeit, auf dem Weg zum Restaurator.
Denn die Skulptur wurde Sonntagfrüh von einem Auto umgefahren. Aus noch ungeklärter Ursache kam dieses am Zellerplatz von der Fahrbahn ab. Durch die Wucht des Aufpralls kippte die Aluminiumgussfigur.
Mutter und Sohn beschuldigen sich gegenseitig
Die Lenkerin (41) wurde dabei leicht verletzt – oder zumindest die mutmaßliche Lenkerin. Denn die 41-Jährige soll der Polizei erzählt haben, gar nicht gefahren zu sein. Stattdessen sei ihr Sohn (22) am Steuer gesessen – der wiederum das genaue Gegenteil behauptet. Beide sind nicht alkoholisiert gewesen, weitere Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Laufen.
Während sich die Feuerwehr bereits um die Bergung des Autos gekümmert hat, steht jene des Kunstwerks noch bevor. Erst dann kann es eingehend untersucht und der entstandene Schaden bewertet werden.
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