Bericht über Syrien:

Mehr als 11.000 Kinder im Bürgerkrieg getötet

Ausland
24.11.2013 14:10
Im syrischen Bürgerkrieg sind in den vergangenen 30 Monaten mehr als 11.000 Kinder und Jugendliche Opfer von Bomben, Granaten und Gewehrsalven geworden. Das geht aus einem am Sonntag veröffentlichten Bericht des politischen Forschungsinstituts Oxford Research hervor. Fast drei Viertel der Todesfälle bei Kindern seien durch Sprengkörper ausgelöst worden, etwas mehr als ein Viertel durch Gewehrkugeln.

Teilweise seien Kinder und Jugendliche in den Kugelhagel rivalisierender Gruppen geraten, 764 seien aber auch gezielt exekutiert worden. Dies gelte vor allem für Buben in der Altersgruppe zwischen 13 und 17 Jahren. 112 Kinder, darunter einige Kleinkinder, seien außerdem gefoltert worden. "Das Erschütternde an diesem Bericht ist nicht nur die bloße Zahl der ums Leben gekommenen Kinder, sondern auch die Art und Weise, wie sie umgekommen sind", sagte Mitautorin Hana Salama.

128 Kinder und Jugendliche seien bei dem Giftgasangriff am 21. August in der Nähe von Damaskus getötet worden, heißt es in dem Bericht unter dem Titel "Gestohlene Zukunft: Die versteckten Opferzahlen von Kindern im Syrien-Konflikt". Der Bericht stützt sich nach Angaben der Autoren auf dieselben zivilen Quellen wie die Opferstatistiken der Vereinten Nationen, konzentriert sich aber auf die Art, wie Opfer umgekommen sind.

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