Im Bestreben, ihre technologische Hegemonie aufrechtzuerhalten, setzen die USA ihre Hightech-Industrie als wirtschaftliches Druckmittel ein – nicht erst seit Trump. Auch Biden bremste Chinas technologischen Aufstieg mit Exportverboten, verhängte nach Russlands Überfall auf die Ukraine Tech-Sanktionen gegen Moskau. In Europa wähnte man sich als US-Verbündeter lang sicher vor solchen Maßnahmen des Handelskriegs – bis jetzt.
Was, wenn der unberechenbare US-Präsident Donald Trump sich entscheidet, US-Technologien auch als Druckmittel gegen Europa einzusetzen? Die potenziellen Auswirkungen wären enorm: In fast jeder Firma arbeiten die Bürokräfte auf Microsoft-Software, auf so gut wie jedem Smartphone läuft Apple- oder Google-Software als Betriebssystem. Von der Wichtigkeit von US-Bauteilen für die Wirtschaft ganz zu schweigen. Höchste Zeit also für Europa, sich mit seiner digitalen Souveränität zu befassen. Krone+ verrät, was auch ohne die Amerikaner geht – und was nicht.
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