Gesundheits-Geschichte: Heute beginnt der wohl größte Umbau des Gesundheitswesens in der Geschichte Niederösterreichs. Es sind tiefe Einschnitte geplant, die Versorgungsqualität soll besser werden.
Heute wird eines der wichtigsten Projekte in der Geschichte des Landes Niederösterreich auf den Weg gebracht: Mit dem „Gesundheitspakt 2040 +“ wird das Spitalwesen ebenso auf völlig neue Beine gestellt wie die Grundversorgung bei Notfällen, die breite ärztliche Versorgung, das Personalwesen und die Betreuung älterer Menschen.
Experten und Politiker am Zug
Experten haben in den vergangenen Monaten die neuen Pläne erstellt und werden sie heute final absegnen. Politisch begleitet und gelenkt wurde dieser – manchmal auch umstrittene Weg – von FPÖ-Landesrat Christoph Luisser (NÖGUS), ÖVP-Landesrat Ludwig Schleritzko (Finanzen und Kliniken) und SPÖ-Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, die nach ihrem Umzug in die Bundesregierung nun von Sven Hergovich vertreten wird.
Zusammenlegung kleinerer Kliniken
Bereits vor der offiziellen Präsentation ist durchgesickert, dass es starke Einschnitte geben wird. Doch anscheinend ist die Akzeptanz dafür in der Bevölkerung groß: So zeigt eine aktuelle Umfrage von Wirtschaftskammer und IFDD, dass 60 Prozent der Befragten (Sample 2000) die Zusammenlegung von kleineren Krankenhäusern begrüßen, wenn sich dadurch die Behandlungsqualität verbessert.
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