Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) im großen „Krone“-Interview – über katastrophales Deutsch, Islam-Lehrer, Familiennachzug, Strafen für Eltern und das Handyverbot. Wer zukünftig nicht mit Lehrern kooperiert, muss mit Sanktionen rechnen.
„Krone“: Herr Wiederkehr, fast die Hälfte der Erstklässler in Wien kann kaum Deutsch. Zwei Drittel dieser außerordentlichen Schüler sind hier geboren und haben zwei Jahre den Kindergarten besucht. Es gibt Jugendliche, die die Uhr nicht lesen können. Das ist Ihr Erbe als Bildungsstadtrat in Wien. Wollen Sie dieses Modell nun als Minister auf ganz Österreich ausrollen?
Christoph Wiederkehr: Ich freue mich, dass ich als Minister jetzt die Mittel habe, diese Probleme zu lösen. Österreich ist bildungspolitisch zurückgefallen, eine große Aufholjagd hat vorige Woche begonnen. Wir können nicht akzeptieren, dass so viele Kinder in Österreich kein Deutsch können. Deutsch ist keine Option, sondern Pflicht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.