12.08.2013 20:26 |

Neue Details

Fall Kührer: Leiche des Mädchens in Brand gesetzt

Im September muss sich der Verdächtige im Fall Kührer wegen Mordes am Landesgericht Korneuburg verantworten. Nun sind neue Details aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft an die Öffentlichkeit geraten: Demnach soll der Mann die Leiche der Schülerin mit einem Molotow-Cocktail in Brand gesetzt haben.

Der Leiter der Staatsanwaltschaft Korneuburg, Karl Schober, bestätigte gegenüber der Austria Presse Agentur am Montagabend einen Vorabbericht der Tageszeitung "Kurier". Demnach soll der Mann der damals 16-Jährigen 2006 in seiner Videothek in Pulkau (Bezirk Hollabrunn) einen wuchtigen Faustschlag ins Gesicht versetzt haben. "Das ist unsere Annahme", so Schober.

Staatsanwalt: "Hinweise auf Brandbeschleuniger"
Dabei brach laut Anklageschrift ein Zahn des Mädchens ab, am Kiefer ließen sich Eindrückungen feststellen. Die Leiche der 16-Jährigen soll der Mann dann auf sein Grundstück im nahen Dietmannsdorf gebracht und dort mithilfe eines Molotow-Cocktails in Brand gesetzt haben. Es habe Hinweise auf den Einsatz eines Brandbeschleunigers gegeben, erläuterte Schober dazu der APA.

Die Schülerin galt fünf Jahre als vermisst. Ende Juni 2011 wurden ihre sterblichen Überreste in einem Erdkeller auf dem Grundstück des Verdächtigen entdeckt. Der Wiener befindet sich seit Dezember 2012 in U-Haft, die Verhandlung gegen ihn im September ist für sieben Tage anberaumt.

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