600 Tiroler Schüler waren beim „Next Generation Day“ dabei und durften sich in 22 Betrieben spannende Berufe anschauen. Die Veranstaltung wird von der Industriellenvereinigung organisiert, um die Fachkräfte von morgen zu gewinnen.
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In diesen Bereichen – mittlerweile auch unter der Abkürzung MINT bekannt – werden immer wieder händeringend neue Fachkräfte gesucht. Die Fachkräfte von morgen sind die Kinder und Jugendlichen von heute.
Um den Jugendlichen von zehn bis 16 Jahren die entsprechenden Berufe schmackhaft zu machen, veranstaltete die Tiroler Industriellenvereinigung am Dienstag zum zweiten Mal den „Next Generation Day“.
Die Herausforderungen des Standorts sind bekannt. Wir brauchen hoch qualifizierte Fachkräfte, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Simon Meinschad
Workshops, Hands-on-Stationen und Austausch
600 Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung und bekamen in 22 Betrieben Einblick in die Praxis. Einerseits in Form von Workshops und sogenannten Hands-on-Stationen, bei denen die Jugendlichen selber den Beruf testen konnten. Andererseits durch den Austausch mit den Fachkräften.
Die „Krone“ schaute bei der hollu Systemhygiene GmbH in Zirl vorbei, wo ebenfalls Schulklassen vorbeikamen.
„MINT-Förderung auch gesellschaftliche Aufgabe“
„Die Herausforderungen des Standorts sind bekannt. Wir brauchen hoch qualifizierte Fachkräfte, um wettbewerbsfähig zu bleiben. MINT-Förderung ist nicht nur eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Sie ist auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Wer in Bildung und technologische Kompetenz investiert, investiert in Fortschritt, Innovation und Karriere- und Teilhabechancen junger Menschen“, betont hollu-Geschäftsführer und IV-Tirol-Vizepräsident Simon Meinschad.
Bis 2030 rund 58.000 neue Fachkräfte gesucht
Bis zum Jahr 2030 werden laut der IV bundesweit rund 58.000 weitere MINT-Fachkräfte gesucht. „Die Industrie ist der Motor unseres Wirtschaftsstandorts, aber ohne Nachwuchs bleibt der Motor irgendwann stehen“, sagt Tirols IV-Präsident Max Kloger.
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