Dank Jürgen Klopp erhält Marco Rose noch eine Chance. Der „Head of Global Soccer“ im Red-Bull-Konzern soll sich für den angezählten Leipzig-Trainer starkgemacht haben.
RB Leipzig steckt in der deutschen Bundesliga in einer echten Krise. Nach dem 1:2 gegen Mainz am Samstag müssen die Sachsen ernsthaft um die Qualifikation für die Champions League bangen, für Marco Rose wird die Luft trotz des Erreichens des Pokal-Halbfinales immer dünner. Leipzigs Cheftrainer soll am Samstag im Spiel beim SC Freiburg eine weitere Chance erhalten.
Wie die „Bild“ berichtet, kann sich Rose bei Jürgen Klopp bedanken. Klopp kennt Rose aus gemeinsamen Zeiten in Mainz und bestand bei der Krisensitzung der RB-Bosse offenbar darauf, noch ein wenig Geduld zu haben.
Schwache Bilanz in Rückrunde
In der Bundesliga ist Leipzig nach einer schwachen Bilanz in der Rückrunde - nach fünf Unentschieden und einem Sieg setzte es nun die erste Niederlage – auf Platz sechs abgerutscht. „Der Fußball bei RB ist zurzeit ein Trümmerhaufen“, schimpft Sky-Experte Lothar Matthäus. „Mit dem, was mal da war und was jetzt ist, liegt Red-Bull-Fußball zurzeit da, wo ihn diese Verantwortlichen nie sehen wollten.“
In der Champions League schied RB blamabel in der Ligaphase mit nur einem Sieg aus. Immerhin liegt der Klub im DFB-Pokal mit dem Erreichen des Halbfinales im Soll.
Der Wunschkandidat
Schon jetzt werden zahlreiche Rose-Nachfolger ins Siel gebracht. So auch Oliver Glasner, der mit guten Leistungen bei Crystal Palace aufzeigt. Wunschkandidat ist jedoch ein anderer: Im Sommer soll Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart als dauerhafte Lösung geholt werden. Außer Rose reißt das Ruder noch herum, noch einmal wird ihn Klopp nicht retten können.
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