„Er soll zurückkommen, wenn er für den Frieden bereit ist.“ Mit diesen Worten beendete US-Präsident Donald Trump den vor den Augen der Weltöffentlichkeit ausgebrochenen Streit mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Aus den Reihen der Republikaner wird bereits mehr oder weniger offen die „Ablöse“ Selenskyjs gefordert. Dieser betonte am Sonntag nach dem Gipfeltreffen mit europäischen Verbündeten: „Es wird nicht einfach sein, mich zu ersetzen.“
„Angesichts dessen, was passiert und angesichts der Unterstützung wird das nicht so einfach. Es reicht nicht aus, einfach eine Wahl abzuhalten. Man müsste mich auch daran hindern, zu kandidieren, was etwas schwieriger wäre“, so Selenskyj, der gleichzeitig bekräftigte, dass er zum Rücktritt bereit sei, wenn die Ukraine im Gegenzug Mitglied der NATO werde. Dann hätte er seine „Mission erfüllt“.
„... dann haben wir ein echtes Problem“
Trumps Sicherheitsberater Mike Waltz richtet über den Nachrichtensender CNN aus: „Wir brauchen einen Anführer, der mit uns und schließlich mit den Russen verhandeln und diesen Krieg beenden kann.“ „Und wenn sich herausstellt, dass Präsident Selenskyjs persönliche oder politische Motive von der Beendigung der Kämpfe in diesem Land abweichen, dann denke ich, haben wir ein echtes Problem.“
Der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Mike Johnson, sagte dem Sender NBC: „Entweder kommt er zur Besinnung und kehrt dankbar an den Verhandlungstisch zurück oder jemand anderes muss das Land führen und das tun.“

Russische Köder-Drohnen
Das russische Militär startete am Sonntagabend erneut Drohnen-Schwärme zu Zielen in der Ukraine. Nach ukrainischen Medienberichten und nach Angaben der Flugabwehr wurden die Drohnen-Verbände über verschiedenen Landesteilen gesichtet. Der Großteil der unbemannten Fluggeräte konnte nach ukrainischen Angaben abgewehrt werden.
In jüngster Zeit ist das russische Militär dazu übergegangen, zahlreiche sogenannte Köder-Drohnen einzusetzen. Diese Fluggeräte fliegen ohne Sprengsätze, einfach nur, um die ukrainische Flugabwehr zu überlasten und zur Verschwendung wertvoller Munition zu zwingen.
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