28.09.2002 11:27 |

Barrichello

Glück an der Betonmauer

Rubens Barrichello kam in seinem Ferrari bei hohem Tempo von der Strecke ab und krachte eingangs der Start-Ziel-Geraden in die Betonmauer. Glücklicherweise entstieg der Brasilianer dem Wrack seines F2002 unbeschadet.
Kurz nach der "Halbzeit" der ersten Trainings-Sessionstockte den Fans am "Indianapolis Motor Speedway" der Atem: RubensBarrichello kam in seinem Ferrari bei hohem Tempo von der Streckeab und krachte eingangs der Start-Ziel-Geraden in die Betonmauer.Glücklicherweise entstieg der Brasilianer dem Wrack seinesF2002 unbeschadet. Dies hat er jedoch einer besonderen Sicherheitsvorkehrungin Indianapolis zu verdanken.
 
In der legendären Steilkurve auf der amerikanischenTraditionsstrecke wurde ein Sicherheitspolster eingebaut, um Highspeed-Unfälleder Fahrer zu mildern. Dies gelang in Barrichellos Fall offenbargut. Tony George, Chef der Rennstrecke, zeigt sich auf jeden Fallzufrieden mit der neuen Einrichtung: "Wir sind froh, dass derWeltverband FIA zugestimmt hat, dieses System zu nutzen", so derFunktionär.
 
Erstmals kam das mehr als 320 Meter lange Polsterbeim 500-Meilen-Rennen im Mai zum Einsatz. Damals wurden allevier Steilkurven des Highspeed-Ovals damit ausgestattet. In derFormel 1 wird jedoch nur eine dieser Kurven von den Piloten befahren.Die Konstruktion besteht aus miteinander verknüpften undverkleideten Metallröhren, die eigens für den GrandPrix (die Formel 1 fährt in Indy gegen den Uhrzeigersinn)speziell angepasst und verlängert wurden. "Wir denken, dassdieses System ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit in allenRennserien ist. Unsere ersten Erfahrungen während der Indy500 waren sehr positiv", erklärt George weiter. Dennoch bleibtzu hoffen, dass im Laufe des Wochenendes möglichst wenigePiloten mit dem Polster Bekanntschaft machen.
Mittwoch, 16. Juni 2021
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