Wenige Meter, wenn nicht sogar Zentimeter, verhinderten noch Schlimmeres: Ein 18-Jähriger war in der Nacht auf Sonntag mit seinem BMW in Sierning (OÖ) von der Straße abgekommen. Nach mehreren Überschlägen blieb das Auto ausgerechnet vor einer steilen Böschung liegen.
Ein Teil des Wagens hing schon über dem rund 15 Meter tiefen Abgrund. Ein hinter dem Unfalllenker fahrender 27-Jähriger setzte die Rettungskette in Gang. Sofort nach ihrem Eintreffen sicherten die Feuerwehren den absturzgefährdeten BMW mit einem Seil, dessen anderes Ende an einem Einsatzfahrzeug befestigt war.
Der 18-Jährige aus Steyr war währenddessen hilflos im Wrack seines Autos eingeklemmt. „Der Lenker war ansprechbar, wir konnten ihn gut beruhigen“, schildert Markus Hofstödter, Pflichtbereichskommandant der Feuerwehren, den Einsatz. Nach rund 40 Minuten wurde der junge Mann aus dem BMW geborgen und schwer verletzt ins Kepler Uniklinikum nach Linz geflogen.
Rettungshubschrauber startete ein zweites Mal
Wenige Stunden später kam es Sonntagfrüh in Hofkirchen im Mühlkreis zu einem weiteren Unfall. Ein 32-jähriger Ortsansässiger war dort mit seinem Pkw ebenfalls von der Straße abgekommen – er krachte alkoholisiert gegen einen Baumstumpf.
Der Lenker konnte das Auto zwar selbst verlassen, doch auch hier musste der Rettungshubschrauber aufsteigen.
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