Alkohol am Steuer, das wird teuer: In Tirol verunfallten am Dienstagabend gleich zwei Promille-Lenker. In Kirchberg (Bezirk Kitzbühel) entdeckte eine Polizeistreife den Pkw eines Betrunkenen in einem Bachbett. Dem Fahrer wurde gleich der Führerschein abgenommen. Nach einem Crash in Telfs im Oberland landete ein Alkolenker im Spital.
Gegen 21 Uhr entdeckte die Polizeistreife das verunfallte Auto im Bachbett des Brandseitenbaches in Kirchberg. „Der 38-jährige einheimische Lenker gab an, sich beim Abbiegen von der B170 auf die Gemeindestraße Klausen verschätzt zu haben“, heißt es vonseiten der Ermittler.
Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.
Die Polizei
Der Fahrer sei unverletzt geblieben. Ein bei ihm durchgeführter Alkomattest verlief jedoch laut Polizei positiv. „Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt“, heißt es weiter. Entsprechende Anzeigen folgen. Zur Bergung des Pkw wurde die Feuerwehr angefordert.
Ins Rutschen geraten und gegen Leitschiene
Kurz nach 19.30 Uhr hatte es bereits in Telfs im Bezirk Innsbruck-Land gekracht. Ein Slowake (47) verlor auf der Möserer Straße (L36) in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Auto, geriet ins Rutschen und prallte mit voller Wucht auf der Gegenfahrbahn gegen die Leitschiene.
„Nachkommende Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen“, so die Polizei. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde der verletzte Lenker in die Klinik nach Innsbruck gebracht. Ein durchgeführter Alkotest habe eine erhebliche Alkoholisierung ergeben, heißt es. Das Auto wurde durch den Aufprall massiv beschädigt.
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