„Mir wurde gesagt, ich sei inoperabel. Mir wurde gesagt, ich könnte auf dem Operationstisch verbluten. Mir wurde gesagt, ich solle eine Leihmutter suchen und die Hoffnung auf eigene Kinder aufgeben“, hat sich Venus Williams in einem emotionalen Instagram-Beitrag zu ihrer Gebärmutter-Operation geäußert. In der Bilderserie schreibt die Tennis-Legende von falschen Diagnosen, düsteren Zukunftsszenarien und großen Ängsten.
„Ich wurde fehldiagnostiziert. Ich wurde jahrelang nicht behandelt. Es ist so wichtig, sich für die eigene Gesundheit einzusetzen! Ich litt jahrelang unter schwerer Anämie, lähmenden Schmerzen, starkem Blutverlust und abnorm häufigen Menstruationszyklen. Es hatte Auswirkungen auf mein Tennis und die Entwicklung meiner Karriere“, so Williams.
Muskelknoten entfernt
Vor rund einem Jahr war der US-Amerikanerin schließlich ein Myom, ein gutartiger Muskelknoten, der in der Gebärmutter entstehen kann, entfernt worden.
In den Kommentaren wird Williams für ihre offenen Worte bewundert, über 100.000 Follower herzten den Beitrag binnen eines Tages. „Ich habe meine Geschichte erzählt, damit andere Frauen das nicht durchmachen müssen und damit sie früher gesund werden können“, spricht die 45-Jährige anderen Frauen Mut zu.
Vor wenigen Tagen hatte Williams bei den Citi Open in Washington DC ihr Comeback gegeben und sich mit ihrem Auftaktsieg gegen Landsfrau Peyton Stearns in die Geschichtsbücher eingetragen. Williams ist dank des Zweisatzerfolges die zweitälteste Einzel-Siegerin aller Zeiten.
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