Citroën hat mit dem e-C3 seit Kurzem ein hübsches, kleines E-Auto zum erschwinglichen Preis im Angebot. Anders als der R5 von Renault hat sein Design aber nichts mit früheren Modellen zu tun, denn die Marke wollte - trotz passender Klassiker – auf den Retro-Zug nicht aufspringen. Bis jetzt.
Journalisten wurden nicht müde, bei den Autopräsentationen der jüngsten Zeit die große Retro-Frage zu stellen: Bringt Citroën ein Elektroauto im Stil der seligen Ente? Des Citroën 2CV? Bei Renault funktioniert das mit R5 und R4 doch hervorragend, und auch der Twingo ist ein Herzensbrecher.
Doch bisher biss man da bei Vertretern der Marke auf Granit. „Citroën bringt kein Retrodesign, sondern konzentriert sich auf moderne Autos“, hieß es immer wieder. Doch die erfolgreiche Übersetzung klassischer Renaults in heutige Autos scheint die Herrschaften in Poissy nun doch nicht kalt zu lassen.
Wenn die Meldung des britischen Magazins Autocar keine Ente ist, dann will Citroën die „Ente“ nun doch als Elektroauto zurückbringen. Die Briten berufen sich auf eine nicht genannte hochrangige Quelle im Management des Autoherstellers.
Die Stellantis-Marke reagiert damit offenbar auf den großen Erfolg des neuen Renault 5 in Frankreich, der den vergleichbaren Citroen e-C3 bei den Absatzzahlen deutlich überflügelt hat. Das 2CV-Comeback sei noch in einem frühen Stadium, so der Bericht, solle aber erfolgen, obwohl Citroën entsprechende Gerüchte kürzlich noch zurückgewiesen hatte.
Nun muss nur noch das Design passen – so ein Retro-Fahrzeug kann auch ganz böse danebengehen.
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