Verkehrskollaps auf der Westautobahn: Wegen eines brennenden Lkw-Anhängers war die Fahrtrichtung Wien bei Ebelsberg in OÖ am Mittwochvormittag zeitweise total gesperrt. Auch zu Mittag war der Stau noch zehn Kilometer lang. Auslöser dürfte ausgerechnet eine Ladung gewesen sein, die ansonsten viel Freude bereitet: Fruchtgummis.
Gegen 8.45 Uhr geriet der Anhänger eines Lkw am Mittwoch auf der A 1 beim Ebelsberger Berg in Brand. Der Lenker konnte die Zugmaschine rechtzeitig abkoppeln, sodass das Feuer nicht auf die Fahrerkabine übergriff. Einen regelrechten Verkehrskollaps verhinderte das aber nicht.
Denn zwischen 9 und 9.30 Uhr war die Westautobahn in Fahrtrichtung Wien total gesperrt. „Seit 9.30 Uhr ist wieder eine Spur frei“, sagt ÖAMTC-Sprecher Harald Lasser zur „Krone“.
Zehn Kilometer Stau
Mehrere Kilometer Stau waren die Folge. Zu Mittag betrug die Länge des Rückstaus immer noch rund zehn Kilometer. „Wer kann, sollte die Strecke jetzt einmal meiden“, so Lasser während der Behinderung. „Ansonsten muss man mit Verzögerungen von mindestens einer Stunde rechnen.“
Auch in der Gegenrichtung gab es aufgrund von Schaulustigen immer wieder kleinere Verkehrsverzögerungen.
Schwierige Arbeiten
Die Aufräumarbeiten gestalteten sich schwierig: Der Lkw hatte offenbar Fruchtgummis geladen, die teilweise auf der Fahrbahn verteilt geschmolzen sind. Die süße Fracht musste umgeladen und der Lkw abgeschleppt werden. Zu Mittag waren die Arbeiten noch im Gange.
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