Wegen einer Drohnachricht wurde der Grazer Hauptbahnhof Sonntagabend evakuiert. Der Zugverkehr wurde eingestellt, die Polizei war mit Sprengexperten vor Ort. Nach gut drei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden.
Großeinsatz am Sonntagnachmittag am Grazer Hauptbahnhof. Nachdem eine Drohnachricht eingegangen war, hat die Polizei das Areal evakuiert, wie sie auf der Social-Media-Plattform Bluesky informierte: „Zahlreiche Polizeistreifen sind bereits vor Ort. Die Evakuierung des Geländes läuft. Auch Busse fahren nicht mehr zum Bahnhofsgelände zu“, war dort zu lesen. Auch der Zugverkehr wurde gestoppt. Sprengstoff-Experten der Polizei (SKO) waren vor Ort, auch Spürhunde halfen bei der Suche.
Rucksack entdeckt – „keine Gefahr“
Gegen 18.30 Uhr dann die Meldung: „Im Bereich eines Bahnsteiges wurde ein offenbar zurückgelassener Rucksack entdeckt. Unsere Sprengstoff-Experten sehen sich das genauer an.“ Knapp eine Stunde später kam die Entwarnung: „Vom Rucksack geht keine Gefahr aus. Eine Durchsuchung mithilfe von Röntgengeräten verlief negativ.“
Um 20.15 Uhr dann kam die Entwarnung: „Sämtliche Durchsuchungen sind abgeschlossen. Es konnten keine gefährlichen Gegenstände gefunden werden. Die Sperren werden nun aufgehoben. Wir wünschen eine sichere Reise und einen angenehmen Abend“, schreib die Polizei auf Bluesky.
Noch unklar ist, ob es bei der Drohung einen Zusammenhang mit einem ähnlichen Vorfall im September 2024 gibt. Auch damals musste der Grazer Hauptbahnhof gesperrt werden. „Die Ermittlungen zum Urheber der aktuellen Drohnachricht laufen bereits“, verkündet die Polizei.
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